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Plagiarismus Check

Plagiarismus Check vor der Abgabe im Studium nutzen

Kriterien für die Wahl der richtigen Prüfung

Der Plagiarismus Check im Uni-Alltag

Viele Hochschulen setzen bei bestimmten schriftlichen Arbeiten Plagiatserkennungssoftware ein. Dabei wird der eingereichte Text mit den jeweils verfügbaren Vergleichsquellen abgeglichen. Nach Angaben von AntiPlag umfasst der Plagiarismus Check-Index von PlagAware über 55 Milliarden Quellen und entspricht dem Standard, den viele deutsche Hochschulen nutzen.

Ein eigener Plagiarismus Check vor der Abgabe kann auffällige Übereinstimmungen früh sichtbar machen. So können Sie Zitate und Paraphrasen noch einmal prüfen und gegebenenfalls überarbeiten. Die Einordnung der Treffer und die Beachtung der Vorgaben des Lehrstuhls bleiben dabei erforderlich.

Aufbau des Prüfberichts

Der PDF-Bericht kann Fundstellen farblich markieren und zugehörige Quellen verlinken sowie Übereinstimmungswerte ausweisen. Er liefert damit Anhaltspunkte für die Prüfung von Belegen und Paraphrasen. Ob eine Passage korrekt zitiert ist oder ein Plagiat vorliegt, muss im Einzelfall fachlich bewertet werden.

Zusätzlich kann der Bericht eine KI-Erkennung enthalten, die sprachliche Merkmale ausweist, wie sie bei maschinell erzeugten Texten vorkommen können. Solche Hinweise sind kein Nachweis für eine Erstellung durch ChatGPT, Claude oder Gemini und sollten stets im Kontext geprüft werden.

Plagiarismus Check für Bachelor und Master richtig timen

Für Bachelorarbeit und Masterarbeit sollten Sie den Plagiarismus Check mit ausreichendem zeitlichem Abstand vor der Abgabe einplanen, etwa einige Tage vor dem Termin. So bleibt Zeit, markierte Passagen zu prüfen und bei Bedarf zu überarbeiten.

Bei einer Hausarbeit kann ein Vorab-Lauf sinnvoll sein, wenn die Quellenlage überschaubar ist. Bei einer Dissertation können Prüfungen nach der Rohfassung und nach der letzten Korrektur helfen, neu eingefügte Paraphrasen erneut zu prüfen.

Hinweise zu Datenschutz und Speicherung beim Plagiarismus Check

Nach Angaben von AntiPlag ist für den Plagiarismus Check keine Registrierung oder kein Kundenkonto erforderlich. Sie laden die Datei hoch, wählen den Prüfungstyp, zahlen pro Normseite und erhalten den Bericht per E-Mail. Angaben zu Speicherung, Weitergabe und Serverstandort sollten Sie vor der Nutzung in den aktuellen Datenschutzhinweisen prüfen.

AntiPlag gibt an, die Datei spätestens nach 14 Tagen automatisch zu löschen und sie nicht in eine Prüfungsbibliothek aufzunehmen. Prüfen Sie vor dem Upload, ob diese Angaben und die Datenschutzhinweise für Ihre Arbeit ausreichend sind.

Tiefenprüfung statt einfacher Web-Suche

Eine reine Google-Recherche bildet nicht zwangsläufig alle für eine Prüfung relevanten Quellen ab. Welche Quellen ein Plagiarismus Check durchsucht, hängt jedoch vom jeweiligen Anbieter und den verfügbaren Datenbeständen ab. Treffer zu Paraphrasen oder KI-typischen Merkmalen sind Hinweise, die vor einer Bewertung im Studium geprüft werden müssen.

Der Mindestbestellwert bei AntiPlag beträgt nach der aktuellen Preisangabe 2,90 Euro pro Arbeit. Ob ein Angebot für eine Bachelor- oder Masterarbeit passend ist, hängt unter anderem von Umfang, Prüfungsart und den jeweils geltenden Preisen ab.

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Plagiarismus Check mit PlagAware, der Prüfsoftware an vielen deutschen Hochschulen, gleicht Texte mit über 55 Milliarden Quellen ab. Das Ergebnis erhalten Sie in wenigen Minuten, ab 3 €.

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Umgang mit einem Lehrstuhl-Verdacht

Eine Prüfung vor der Abgabe kann auffällige Übereinstimmungen sichtbar machen und Zeit für die Überarbeitung geben. Ein Bericht ersetzt jedoch weder die eigene Prüfung von Quellen noch die Bewertung durch den Lehrstuhl. In einem Gespräch können konkrete Fundstellen und die zugehörigen Belege sachlich erläutert werden.

Für eine nachvollziehbare Arbeitsweise kann es hilfreich sein, neue Quellen zeitnah im Literaturprogramm zu erfassen und Paraphrasen entsprechend den Zitierregeln des Fachs zu belegen. Ein Vorab-Lauf nach größeren Überarbeitungen kann zusätzliche Hinweise liefern, ersetzt aber nicht die eigene Quellenprüfung.

Wer einen AntiPlag-Lauf früh in den Arbeitsablauf integriert, kann auffällige Stellen vor der Abgabe prüfen. Der Bericht kann als Arbeitsgrundlage dienen, entscheidet aber weder über die korrekte Zitierweise noch über einen möglichen Konflikt mit dem Lehrstuhl.

Beim persönlichen Gespräch am Lehrstuhl kann der AntiPlag-Bericht helfen, Fundstellen und verlinkte Quellen geordnet zu besprechen. Übereinstimmungswerte und KI-Hinweise sind dabei keine abschließenden Belege: Die fachliche Einordnung der konkreten Passagen bleibt erforderlich.